Apple hat ein Qualitätsproblem…

Okt 02

Achtung: Dieser Beitrag ist schon etwas älter.
Es kann sein, dass sein Inhalt nicht mehr aktuell ist, Links veraltet sind oder dass auch niemand mehr auf neue Kommentare antwortet.

… und zwar ein ganz großes. Es kann natürlich immer gut möglich sein, dass ein Notebook einmal kaputt geht. Aber nun mehr fünf Defekte und sieben Werkstattaufenthalte sind dann doch eindeutig zu viel. Hier eine kleine Auflistung der Historie:

  • Kauf des 12″ iBook G4 – 23.11.2004
  • 1. Defekt: TopCase & optisches Laufwerk – 21.04.2005 (aber erst nach Monaten reparieren lassen. Defekt eigentlich im Dezember/Januar)
  • 2. Defekt: Festplatte – 08.03.2006 (Kosten mussten selber getragen werden)
  • 3. Defekt: Festplatte – 14.03.2006 (Kosten mussten selber getragen werden)
  • 4. Defekt: LogicBoard & Tastatur – 01.08.2006 (Kosten auf Kulanz von Apple getragen)
  • 5. Defekt: Wohl LogicBoard – 25.09.2006 (wieder Garantie)

Inzwischen ist bei meinem iBook also schon fast alles kaputt gegangen was irgendwie nur kaputt gehen kann. Dies ist bei einem doch teuren Produkt wie bei Apple (es ist ja kein Notebook von Aldi um die Ecke) besonders ärgerlich. Beim Kauf bin ich damals eigentlich davon ausgegangen, dass Apple für Qualität steht und ich ein Qualitätsprodukt erwerbe.

Jetzt ist mein iBook gerade wieder bei meinem Händler wo jetzt zum zweiten Mal (!) wohl das LogicBoard getauscht wird. Das alte hat sage und schreibe etwas über anderthalb Monate gehalten. Sind die Teile von Apple wirklich so empfindlich?

Es ist ja nicht so, dass ich diesen Computer mir nur als Dekorationselement für die Vitringe gekauft habe. Es ist mein einziger brauchbarer Computer und ich verwende ihn daher ständig. Sowohl für die Arbeit, die Berufsschule und auch privat. Ein solcher Defekt bereitet mir gleich riesige Probleme. Beispielsweise können Websites können nur mit erheblichen Aufwand ins Netz gebracht werden. Informationen, welche auf dem iBook gespeichert sind, stehen nicht mehr zur Verfügung usw.

Und diesen Ausfall bekommt man leider von Apple nicht wiedergutgemacht, geschweige den einen kostenlosen Ersatzcomputer. Nein, eigentlich muss man schon froh sein, dass für die Reparatur nicht auch noch bezahlt werden muss. Aber ich kann ja eigentlich froh sein: Manche Besitzer haben schon das sechste LogicBoard inzwischen in ihrer Kiste.

Ich muss sagen, soviel Ärger wie ich mit diesem iBook schon hatte, soviel hatte ich mit noch keinem anderen Gerät. Apple sollte vielleicht wirklich dringend einmal an seinen Qualitätsstandards arbeiten, denn von den MacBooks hört man auch nicht gerade viel Positives.

Abonniere den RSS-Feed für weitere Webdesign Tutorials und Artikel.

Tags: ,

Artikel bei del.icio.us speichern, Kommentar-Feed, Trackback-URL

Bisher 3 Kommentare

Avatar des Kommentators Thommy 02 Okt 06

Oh jeh du Armer, hab richtig Mitleid mit dir. Da hatte ich ja richtig Glück mit meiner alten Kiste. Hab mein iBook Anfang 2004 gekauft und er läuft immer noch .. und das ohne ein einziges Problem.

Avatar des Kommentators Klaus 28 Mai 07

Hallo Christian, bin zufällig auf Deinen Eintrag gestoßen. Habe gleiche Erfahrung mit meinem iBook G4 gemacht. Allerdings hat Apple ja 1 Jahr Garantie dh. bis dahin haben sie bei mir logicboard und Festplatte repariert. Nach dem 1. Jahr war erneut die Festplatte defekt. Diesmal wollte Apple nicht kostenls reparieren. Allerdings nachdem ch mich an Ihrer Hotline nicht habe abwimmeln lassen, auf in der EU gesetzliche 2 Jahre gewährung hingewiesen habe, außerdem mit weitererzählen an Kollegen (die garantiert dann keinen Apple kaufen)gedroht habe wurde ich vom 1. Abwimmler zum 2. und schließlich zu einem weiterverbunden, der die Entscheidung treffen konnte, daß Apple erneut auf seine Kosten repariert. Das Gerät lief nun ein weiteres halbes Jahr.
Jetzt ist allerdings das Combo Laufwerk hin und die 2 Jahre sind um. Ich finde, das Apple eine Scheiß Qualität liefert.

Schöne Grüße

Klaus

Avatar des Kommentators Christian Beier 29 Mai 07

@Klaus: Hattest du direkt bei Apple bestellt oder über einen Zwischenhändler? Nachdem ich bei meinem Händler einiges Remmidemmi veranstaltest und zu einem kompetenten Mitarbeiter kam, wurde auch mein Problem sehr ernst genommen und immer eine Lösung gefunden. So habe ich insgesamt drei Mal das LogicBoard kostenlos repariert (inzwischen waren auch die 2 Jahre schon um) bekommmen bis ich mein iBook verkauft habe.

Schreibe einen Kommentar

* Pflichtfeld

Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Der Autor

Bild des Autors Christian Beier

Ich bin Christian Beier, 25, ausgebildeter Mediengestalter, Usability-Experte und Ruby on Rails Entwickler aus Potsdam/Berlin.
Mehr zur Person …

In diesem Weblog schreibe ich über Webdesign, Webdevelopment, Social Media, Usability und auch etwas über die Fotografie.

Tags

Aktuelle Beiträge

Aktuelle Kommentare

Twitternachrichten