Aug 20

Das Leben als Designer wirft viele Fragen auf – gerade am Anfang einer Karriere. Um auf einige der vielen Fragen Antworten zu finden, interviewten vier Studenten von der Bauhaus Universität Weimar 40 deutsche Designer. Erschienen sind diese Interviews nun im Buch mit dem Titel »Whitelabel«.
Die Autoren wagten mit dem Buch ein Experiment und stellen sich die Frage: »Was passiert, wenn man die bunte Hülle weglässt?« Mit der »bunten Hülle« meinen sie den Namen des Designbüros, den Status oder die Identität des interviewten Designers. Entstanden ist so ein Buch ohne »Glanz und Gloria« mit ehrlichen Antworten, denen sich der Lesern unvoreingenommen nähern kann.
Die 500 handgefertigten Kopien des Buches sind im Online-Shop leider schon ausverkauft. In einigen Läden gibt es aber noch Restexemplare.
Apr 25
Angetrieben von meiner Neugierde beschäftige ich mich immer wieder gerne mit neuen Dingen. Zudem ist man als Webdeveloper ja geradezu verdammt, immer wieder über den eigenen Tellerrand zu schauen. Schon seit einiger Zeit beobachte ich das Web-Content-Management-System (kurz WCMS) Typo3 und es hat auf mich immer einen besonderen Reiz ausgeübt.
Nachdem ich jetzt schon ein wenig trocken und auf meiner lokalen MAMP Installation mit Typo3 herumgespielt habe und auch meine Bibliothek um passenden Bücher ergänzt habe, geht es nun an den Live-Einsatz. Derzeit arbeite ich an einem neuen Projekt und dieses wird komplett mittels Typo3 realisiert werden.
In Zukunft wird es in diesem Weblog also nicht nur Beiträge zu WordPress und Joomla geben sondern auch zu Typo3.
In meiner bisherigen Laufbahn habe ich mich schon mit einigen Web-Content-Management-Systemen beschäftigt. Angefangen mit Joomla/Mambo, ging es weiter über WordPress zu Movable Type. Zwischendurch habe ich mich auch schon einmal bei Drupal vorbeigeschaut. Mit diesem WCMS bin ich jedoch nie so richtig warm geworden. Und nun – als passende Ergänzung sozusagen – wird auch Typo3 in diese Liste mit aufgenommen.
Manchmal werde ich gefragt, warum ich mich nicht für ein System entschieden habe und mich auf dieses spezialisiert habe. Der Grund ist einfach: Für meine Projekte suche ich immer nach dem optimalen System. Und zwar was sowohl der Einrichtung wie auch der späteren Wartung betrifft. Eine Software die für das eine Projekt optimal ist, muss beim nächsten nicht genauso gut geeignet sein. Zudem sind die Anforderungen in den meisten Fällen bei jedem Projekt unterschiedlich.
Jul 30

Eines der wichtigsten Programme für Selbstständige und Freiberufler ist sicherlich die Zeiterfassung, damit die Arbeitszeit exakt abgerechnet werden kann. Mit SlimTimer gibt es nun auch eine Webanwendung, die dies sehr einfach ermöglicht.
Nach der Anmeldung empfiehlt es sich, dass angebotende Bookmarklet in seinen Browser zu integrieren. Damit kann einfach die Zeiterfassung innerhalb eines PopUp-Fensters gestartet werden.
Nachdem eine neue Aufgabe angelegt wurde, kann die Zeiterfassung mit einem Klick auf den Namen der Aufgabe gestartet werden. Zum Beenden genügt ein erneuter Klickt oder das Schließen des Browserfensters. Für die Verwaltung der Aufgaben setzt das System auf Tags. Zudem können die gespeicherten Daten mittels Reports ausgewertet werden.
Jun 29
Heute habe ich wieder gespürt, warum ich meine Fotorechte lieber über Agenturen vermarkten lasse. Zwar behalten Agenturen meist 50% von den Lizenzkosten der Fotos, dafür hat der Fotograf selber erheblich weniger Aufwand und muss sich nicht mit unfähigen Kunden herumärgern. So hat er mehr Zeit für das eigentlich Wichtige – die Fotografie.
Vor ein paar Tagen habe ich von der Stadtverwaltung Potsdam (Fachbereich Kultur und Museum) eine Bildanfrage per E-Mail erhalten. Die Anfrage selber war ziemlich schwamig formuliert und spätere Gespräche haben gezeigt, dass der Herr der sich um die Sache kümmern sollte damit wohl ziemlich überfordert war. Nach einer ausreichend großen und umständlichen E-Mail-Konversation habe ich ihm nun gestern Nacht noch ein Angebot geschickt. Heute kam die Absage, welche ich eigentlich auch erwartet hatte. Ihm war der Preis von 100 Euro pro Bild (50 Euro Lizenz der Rest Druck und Rahmung) wohl zu hoch.
Insgesamt war es wieder ein Fall wo man definitiv und vielleicht auch aus Nettigkeit zu viel Zeit reininvestiert hat. Das nächste Mal gibt es nur noch eine klare Preisansage für die Lizenz und der Rest interessiert mich nicht mehr. Schade dann nur um die Interessenten, die es auch ernst meinen.
Interessant finde ich auch die Begründung bei der Absage:
Leider muss ich Ihnen jedoch mitteilen. dass wir Bilder aus unserem umfangreichen Archiv und unseren Aussenstellen benutzen werden. Daher können Ihre Bilder leider nicht berücksichtigt werden. (Markierung von mir)
Warum nehmen sie den eigentlich nicht gleich ihre eigenen Bilder? Ein anderer Kollege hat heute auch eine ähnliche Absage erhalten. Auch er war mit dieser Sache beschäftigt. Die Absage kam nachdem er sagte, dass auch seine Bilder nicht kostenlos erhältlich wären. Die drei, vier Bilder, die als kostenlose Leihgaben gedacht waren, wollte die Stadtverwaltung noch haben. Er hat dankend abgelehnt.
Bei manchen Leuten frage ich mich echt, ob sie überhaupt den Wert eines Fotos einschätzen können und mit den 50 Euro für die Drucklizenz war ich schon sehr billig. Aber das ist jetzt wieder ein Thema, was einen ganzen Abend füllen könnte…