Mrz 14
Die Visualisierung eines Einkaufskorbes wurde bei IconDock sehr schön gelöst:

Zusätzlich zu den üblichen »In den Warenkorb«-Button, wurde der Kontext des »Ich lege einen Artikel in meinen Einkaufskorb« aus dem Alltag sehr clever in den digitalen Einkaufsprozess übertragen. So kann ich ein Icon per Drag and Drop in den Warenkorb »Dock« ziehen, wo dieses abgelegt wird. Zusätzlich hat der Kunde jederzeit den Inhalt und Wert während des Einkaufs im Blick.
Gleichzeitig ist es ein anderes Erlebnis für den Nutzer, wenn er so einkaufen kann. Es macht einfach mehr Spaß, als nur einen schnöden Button zu drücken. Dies ist natürlich auch weiterhin möglich, wenn die Drag an Drop Funktion z.B. nicht funktionieren sollte. Gerade durch die »Spaß-Funktion« kauft sicherlich der eine oder andere Kunde auch etwas mehr, nur um die Funktion erleben zu können.
Mrz 12
Designers are not Programmers: Designer mit Programmierkenntnissen denken meist schon im Designprozess über die spätere Umsetzung im Code nach. Das lässt sich kaum vermeiden. In seinem Blog hat Lukas Mathis recht anschaulich beschrieben, warum genau das schlecht ist. Denn dadurch wird die Möglichkeit gesteigert, dass gute Idee für das User Interface schon im Gehirn verworfen werden. Durch diese Scheuklappen werden meist optimale Ergebnisse im Hinblick auf Usability und User Experience verhindert. Via Martin Labuschin.
Jan 21
Mehrseitige Formulare (auch unter der Bezeichnung »Wizard« bekannt) sind eine gute Möglichkeit, strukturiert und übersichtlich Informationen vom Benutzer abzufragen. Dazu wird das gesamte Formular in kleine, gut zu verdauende Häppchen aufgeteilt und immer nur einzelne Teile dem Nutzer angezeigt. Dadurch können auch Teile mit Informationen aus vorherigen Schritten interagieren und dementsprechend andere Informationen oder Eingabefelder angezeigt werden. Wizard-Formulare eigenen sich daher besonders gut für umfangreiche und komplexe Eingabeprozesse.

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Dez 01
Bei Programmierer sind »Design Patterns« schon recht bekannt und sie helfen allgemeine Probleme elegant zu lösen. Denn bei der Arbeit sind Systemarchitekten und Programmierer immer wieder mit alltäglichen Problemen konfrontiert. Auch im Webdesign werden Patterns immer häufiger eingesetzt. Die Lösungen sind meist allgemeingültig und dem Endanwender bereits bekannt. So dass er diese Pattern »wieder erkennt« und somit schneller mit der Website interagieren kann bzw. sich auf dieser besser zurechtfindet. Letztendlich helfen UI-Patterns dem Designer, eine Website zu kreieren die eine wesentlich bessere Nutzbarkeit für den Anwender schafft.
In dieser Liste habe ich elf interessante Ressourcen zu diesem Thema zusammengestellt, die dabei helfen sich in das Thema einzuarbeiten oder Patterns zusammengestellt haben.
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Nov 26
»Designing Social Interfaces« ist ein Wiki zum zukünftigen Buch von Christian Crumlish und Erin Malone indem sie Pattern für die Entwicklung von sozialen Interfaces zusammentragen. Design Patterns können die Entwicklung von Software insbesondere bei allgemeinen Problemen stark vereinfachen und elegante Lösungsansätze aufzeigen. Sie helfen zudem, Fehler im Interface Design zu vermeiden, die andere schon gemacht und bereits Lösungen gefunden haben.
Sep 24
jWYSIWYG (bei Google Code) ist es Plugin für das JavaScript-Framework jQuery, mit dem schnell ein Editor in ein Formular eingebunden werden kann. Im Gegensatz zu anderen Editoren wie FCKeditor, ist jWYSIWYG von den Funktionen her auf das Nötigste beschränkt, was der einfachen Bedienung zugute kommt und ist mit dem WYMeditor vergleichbar. Dementsprechend sauber ist auch der Code, denn der Editor ausgibt. Die Dateigröße ist mit 26 KByte (7 KByte gepackt) ziemlich klein. Der Editor kann auch recht einfach um weitere Funktionen erweitert werden. Codebeispiele werden auf der Website des Entwicklers angeboten.
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Sep 23
Aus dem Hause MacRabbit soll demnächst ein neues Werkzeug für Webentwickler erscheinen, welches treffenderweise auf den Namen »Espresso« hört. Das Programm soll wohl eine Ergänzung zu ihrem bisherigen Programm CSSEdit darstellen, mit dem sich CSS-Dateien erstellen und bearbeiten lassen. Eine ähnliche Lösung wurde mit »Coda« vor über einem Jahr aus dem Hause Panic veröffentlicht.
Die besonderen Vorzüge von Espresso soll die klare Strukturierung des Quellcodes, eine Live-Vorschau, ein integriertes FTP-Programm und umfangreiche Synchronisationsmöglichkeiten sein. Eine standardmäßige Snippet-Funktion ist natürlich auch integriert. Unterstützt wird HTML, XML, CSS und JavaScript. Interessant ist die Möglichkeit, Espresso mit »Suggar«-Plugins zu erweitern.
Geplant ist die Veröffentlichung im November. Wer vorher schon einmal etwas Espresso probieren möchte, kann sich als Betatester bewerben.