Mai 25
In den letzten Tagen war ziemlich viel Wirbel in der Rails Community, da drei neue Versionen veröffentlicht wurden – die letzten beiden (2.3.7 und 2.3.8) allerdings nicht ganz freiwillig.
Die Version 2.3.6 ist neben einigen Fehlerbehebungen als Vorbereitung für den Umstieg auf Rails 3 gedacht. Entsprechend sollte bei bestehenden Anwendungen (wenn ein Umstieg geplant ist) auf die neuen Deprecated-Warnungen geachtet werden. Anwendungen die keine Deprecated-Warnungen ausgeben, sollten später ohne ernsthafte Probleme unter Rails 3 funktionieren.
In der neuen Version wurden teilweise schon Funktionen von Rails 3 übernommen. So unter anderem die Funktionen für den Schutz gegen XSS, welche auf dem rails-xss-Plugin basieren. Da dort einige Bugs dem HAML-Entwickler aufgefallen sind, wurde relativ schnell eine aktualisierte Version (2.3.7) veröffentlicht. Doch damit waren die Probleme nicht beseitigt: Einer der Patchs in Rails 2.3.7 soll wiederum für einige Fehler gesorgt haben, weshalb die Version 2.3.8 hinterher geschoben werden musste.
I apologize for wasting a chunk of your day on installing what ought to have been a patch-level update only to find it breaks your app. That’s well out of line with our stable release process and it’s my fault for stepping out of it. I got caught up in a sky-is-falling response to a 2.3.6 bug that affected a handful of users and responded with a fix that exposed a new flaw to nearly all users, despite testing and sanity checking.
Mrz 09
Mit Rails 3.0 ist ein großes, neues Release für das beliebte Ruby Framework im Anmarsch. Neben vielen Fehlerbehebungen gibt es auch viele neue Funktionen und Verbesserungen. Eine der größten Neuerung ist wohl die neue Abfragesprache für Active Record. Dazu gibt es einen verbesserten Router, der besonders gut RESTful Anwendungen abbilden kann und eine neue Mailer API. Mit dieser können dann auch endlich Multipart Nachrichten ohne Bauschmerzen versendet werden.
Die aktuelle Beta von Rails 3.0 ist noch nicht für produktive Anwendungen geeignet. Aber um sich schon einmal mit den neuen Möglichkeiten und Funktionen vertraut zu machen, kann ein früher Blick sicherlich nicht schaden. Zu beachten ist jedoch, dass die aktuelle Version und die neue Vorabversion von Ruby (als Grundlage für Ruby on Rails) nicht zeitgleich betrieben werden können. Daher ist die Installation über RVM (Ruby Version Manger) zu empfehlen.
Den ganzen Beitrag lesen »
Mrz 08
Wer dachte, mit Ruby on Rails lassen sich Webanwendungen schon schnell und einfach entwickeln, hat bisher noch nicht von Hobo gehört. Hobo ist eine Erweiterung für Rails (in Form eines Gem) und bringt viele praktische Dinge mit, die den Entwickleralltag erleichtern: z.B. fertig eingerichtete Authentifizierung, Rechtesystem, AJAX-Interface, …
Aktuell liegt Hobo in der Version 1.0 vor und hat den Stable Status erreicht. Somit kann Hobo ohne größere Bedenken auch produktiv eingesetzt werden. Die Erweiterung eignet sich sowohl für das schnelle Prototyping, wie auch für komplette Anwendungen. Mitgebracht wird eine eigene Markup Sprache: DRYML (»Dont Repeat Yourself Markup Language«). Diese hilft dabei, die Entwicklung von Templates zu abstrahieren und stark zu beschleunigen.
Sehr schön finde ich auch, dass sich die Entwickler nicht nur rein auf Hobo konzentriert haben, sondern mit »Hobo Cookbook« auch gleich eine sehr hilfreiche Ressource geschaffen haben. Im Cookbook befinden sich sich praktische Codeschnipsel und Hilfestellungen für die Arbeit mit Hobo.
Für den Einstieg in Hobo ist auch der 18-minütige Screencast bei Vimeo sehr zu empfehlen. Und wer sich erst von den Ergebnissen – die mit Hobo erreicht werden können – überzeugen möchte, schaut am besten in der Galerie vorbei.
Mrz 01
An dieser Stelle eine kleine Anleitung für die Installation von Ruby on Rails unter Debian/Ubuntu mit Passenger als Connector für den Apache Webserver.
Für die Installation der Debian-Pakete nutze ich aptitude. Der Paketverwalter apt-get sollte an dieser Stelle aber genauso gut funktionieren. Wenn du also apt-get statt aptitude einsetzt, bitte statte aptitude immer apt-get schreiben. ;)
Den ganzen Beitrag lesen »
Mrz 26
»Developing Rails Applications on Mac OS X Leopard« heißt die neue Tutorial-Reihe zur Entwicklung von Rails-Applikationen unter Mac OS X 10.5. Weiterhin ist in der Reihe der Artikel »Customizing Rails Applications on Mac OS X Leopard« erschienen.