CSS Kompatibilität im IE 5.0 bis 8.0

Mai 07

CSS Compatibility and Internet Explorer: In der sehr umfangreichen Übersicht zeigt Microsoft, welches CSS-Feature in den einzelnen Versionen des Internet Explorer unterstützt werden. Verglichen werden der IE5.0, 5.5, 6.0, 7.0, 8b1 und 8.0. Unterschieden wird zusätzlich zwischen CSS2.1 und CSS3. Bei Letzterem steht leider noch all zu oft NO anstatt YES.

Internet Explorer 8 Readiness Toolkit

Mrz 07

Internet Explorer 8 Readiness Toolkit: Alle Mutigen und Innovationsfreudigen können ab sofort die erste Version des IE8 testen. Bisher habe ich das noch nicht getan, da ich meine IE7 Installation nicht überschreiben möchte. Ihr könnt ja von euren Erfahrungen mit dem neuen Browser in den Kommentaren berichten.

Update 1: Auch wenn der IE8 den IE7 überschreibt, kann dieser über den in der Navigationsleiste befindlichen Punkt »Emulate IE7« emuliert werden. Nach einem Browser-Neustart wird dann die Website mit der Render-Engine des IE7 verarbeitet.

Microsoft macht den Weg frei

Mrz 04

Microsoft macht den Weg frei:

»We’ve decided that IE8 will, by default, interpret web content in the most standards compliant way it can. This decision is a change from what we’ve posted previously.«

Endlich hat Microsoft ein Einsehen mit den Webdesignern und verspricht einen neuen Internet Explorer, der sich an die Webstandards hält. Gratulation!

Internet Explorer 5 bis 7 für Mac OS X

Nov 28

Screenshot dieses Weblogs im Internet Explorer

Vor einigen Tagen habe ich bei Pixelgraphix das Paket ies4osx entdeckt, mit dem es möglich ist, den Internet Explorer auch unter Mac OS X auszuführen. Und das ohne Virtualisierungs-Umgebungen wie Parallels & Co. Somit ist ies4osx schon fast ein Pflichtpaket für alle Webdesigner, die mit Mac OS X arbeiten.

Für den Betrieb des Internet Explorer wird neben einem Intel Mac die X11-Fensterumgebung und Darwine benötigt. Das Installations-Paket von ies4osx liefert zusätzlich die benötigte Emulations-Umgebung Wine mit, die Linux-Anwender schon bekannt sein dürfte und lädt die benötigten Komponenten für den Internet Explorer automatisch von der Microsoft-Website (inklusive IE Schriften und Plugins wie den Flash Player) herunter. Installiert werden kann der IE 5.0, IE 5.5, IE 6.0 und IE 7.0 BETA. Auch verschiedene Sprachen (darunter Deutsch) werden angeboten.

Installationsprozess

Bedingt durch die X11-Fensterumgebung sehen die Browserfenster nach Windows 98 aus. Die Engine für das Rendering der Websites ist aber die selbe, wie unter Windows.

Weitere Tipps für ies4osx gibt der Entwickler in seinem Blog mikesMassiveMess. Auf meinem MacBook Pro konnte ich bislang keine Probleme mit dem IE 6.0 und 7.0 BETA unter Leopard feststellen. Allerdings wird von einigen Anwendern berichtet, dass einige Websites doch anders als unter Windows dargestellt werden sollen. Daher sollte man im Moment bei Browser-Tests noch etwas Vorsicht walten lassen.

Live-Screenshot-Service für den IE

Jul 03

Screenshot

Eine praktische Erfindung für Webdesigner sind die zahlreichen Screenshot-Services, welche automatisch Screenshots von Websites in diversen Browsern anfertigen. Mit dem Dienst »IE NetRender« gibt es nun einen weiteren Dienst dieser Kategorie. Dieser unterstützt dabei nicht die unterschiedlichsten Browser, sondern hat sich ganz auf dem Internet Explorer spezialisiert. Unterstützt werden die Versionen 5.5, 6 und 7 vom IE. Besonders nett finde ich die Möglichkeit, Screenshots von den Versionen 6 und 7 übereinanderzulegen und so die Unterschiede zwischen den beiden Versionen deutlich zu machen.

Ein Hauptunterschied zu den anderen Screenshot-Services ist bei IE NetRender die Geschwindigkeit mit der die Screenshots angefertigt werden. Es gibt keine Warteschlangen und nach wenigen Sekunden wird der Screenshot auch schon präsentiert. Bei anderen Diensten kann dies gerne schon einmal mehrere Stunden dauern. Damit ist es natürlich möglich diesen Dienst auch für die Fehlerkorrektur zu nutzen, da der Dienst nur etwas langsamer als ein gewöhnlicher Page-Reload ist. Was vor allem für Mac-Developer sehr interessant sein dürfte.

Website: ipinfo.info/netrenderer

Wie zukunftssicher ist modernes Webdesign wirklich?

Jun 15

Unter den Webworkern ist modernes und standardkonformes Webdesign noch immer ein heißdiskutiertes Thema. Ganz oben steht in dieser Diskussion immer die Trennung von Inhalt und Design. Schließlich ist modernes Webdesign unter Einhaltung der Webstandards zukunftssicher, oder etwa doch nicht?

Unter zukunftssicherem Webdesign stelle ich mir eine Website vor, die auch noch in fünf Jahren und länger funktionstüchtig ist. Doch ist dies mit den heutigen Mitteln ohne Layout-Tabellen überhaupt zu erreichen? Derzeit stehen verschiedenen Möglichkeiten zur Realisierung von Websites zur Verfügung: Da gibt es HTML 4.0 und XHTML 1.0, sowie CSS 1.0, CSS 2.0 und demnächst CSS 3.0.

Meiner Meinung nach können nur Websites als zukunftssicher bezeichnet werden, wenn sie auf abgeschlossenen Standards basieren, an denen nicht mehr gearbeitet wird und die von den Browsern zufriedenstellend umgesetzt werden können. Dies ist bei HTML 4.0 und CSS 1.0 der Fall. Dürfen nun also auch Websites als zukunftssicher bezeichnet werden, die auf das moderne XHTML 1.0 und CSS 2.0 setzen?

An XHTML wird noch gearbeitet und die Unterstützung von CSS 2.0 ist in einigen Browsern noch als sehr mangelhaft zu bezeichnen. Daher kann es hier immer wieder zu Veränderungen bei der Unterstützung bzw. Interpretation des Quellcodes geben. Von daher würde ich modernes Webdesign mit XHTML und CSS 2.0 (zumindest derzeit) nicht als zukunftssicher bezeichnen, sondern eher als Alternative, die es einem in einigen Jahren leichter machen wird, die Website zukunftssicher zu realisieren.

Der Internet Explorer hat laut aktuellen Statistiken derzeit eine Verbreitung von 70-80%. Die Versionen 5.xx und 6.xx machen davon noch ca. 50 Prozent aus. Das Schlimme daran: Beide Versionen sind am weitesten verbreitet und beherrschen kaum CSS 2.0. Besonders schlampen tun sie ausgerechnet am stärksten bei dem Teil von CSS, welcher die »Layout-Tabellen« ersetzen soll.

Die nächste schlechte Nachricht ist: An dieser Situation wird sich leider so schnell nichts gravierendes ändern. Der überwiegendste Teil der Anwender sind nun einmal kein Webdesigner oder Informatiker, sondern einfacher Benutzer, der sich nicht mit der Materie beschäftigen möchte und daher lieber seine bisher eingesetzte Software weiterverwendet. Neue Anwendungen bzw. Versionen halten erst mit einem neuen Computer Einzug in die Wohnzimmer. Schließlich sind die Computer schon bei der Auslieferung Softwaremäßig heutzutage recht komplett ausgerüstet.

CSS-Hacks

Um jetzt doch Websites mit XHTML und CSS 2.0 entwickeln zu können – die auch im Internet Explorer einigermaßen korrekt angezeigt werden – werden meistens so genannte CSS-Hacks benötigt. Das sind kleine Codeschnipsel, die von bestimmten Browsern interpretiert und von den restlichen ignoriert werden. Dadurch ist es möglich, einzelnen Browsern unterschiedliche Anweisungen »untergeschummeln«. Die meisten Hacks gibt es für den Internet Explorer.

Diese Hacks funktionieren jedoch meist nur in einer Browser-Version. Soweit nicht sonderlich schlimm. Doch was passiert jetzt, wenn eine neue Version des Browsers veröffentlicht wird? Der Internet Explorer 7 kann beispielsweise CSS 2.0 schon etwas besser interpretieren und viele Hacks die unter dem IE 6 noch benötigt wurden, bewirken nun im IE 7 das glatte Gegenteil. Was geschieht dann? Die Hacks müssen wieder entfernt bzw. angepasst werden. Ist das zukunftssicheres Webdesign? Wohl eher nicht. Hinzukommt das bei Websites im Auftrag von Kunden durch die Mehrarbeit zusätzliche Kosten entstehen. Aber wer soll diese Kosten tragen? Der Webdesigner? Der Kunde? Microsoft jedenfalls sicherlich nicht.

Derzeit können Websites die standardkonform und ohne Layout-Tabellen realisiert sind wohl noch nicht als zukunftstauglich bezeichnet werden. Sie sind aber eine gute Grundlage für eine Zukunft, die vielleicht in fünf Jahren anfängt.

IE: Die Webdeveloper Toolbar ist fertig

Mai 14

Bisher war die Developer Toolbar für den Internet Explorer nur in einer Beta-Version verfügbar. Seit ein paar Tagen steht nun die Version 1.0 zum Download bereit. Die Toolbar ist sehr hilfreich für alle Webentwickler, da sie die Fehlerdiagnose erheblich erleichtern kann. Und Fehler macht der IE bei der Darstellung von HTML und CSS ja noch so einige.

Webdeveloper Toolbar

Mit der Developer Toolbar kann unter anderem der Dokumentbaum einer Website analysiert und einfach manipuliert werden. Zudem lässt sich die Fenstergröße anpassen und einzelne Elemente über farbige Ränder visualisieren.

Verfügbar ist die Toolbar für Windows XP, 2003 sowie Vista und arbeitet mit dem IE6 und IE7 zusammen. Ein must have für alle Webworker!

Gefunden bei Golem.de

Der Autor

Bild des Autors Christian Beier

Ich bin Christian Beier, 23, ausgebildeter Mediengestalter, Usability-Experte und Ruby on Rails Entwickler aus Potsdam/Berlin.
Mehr zur Person …

In diesem Weblog schreibe ich über Webdesign, Webdevelopment, Social Media, Usability und auch etwas über die Fotografie.

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