URLs ein Auslaufmodell

Okt 26

Immer deutlicher kristallisiert sich derzeit ein Trend über die zukünftige Benutzung des Internets ab. Dabei werden die Internet-Adressen an Relevanz verlieren und durch Such-Querys bzw. Stichwörter ersetzt werden. In der Praxis ist diese Entwicklung in einigen Anwenderschichten bereits angekommen: Nicht bei den Netz-Nerds, sondern zumeist bei denn »Internet-Anfängern«. Wenn ich zum Beispiel meine Eltern beim benutzen des Internets beobachte, stelle ich fest, dass diese ihre Ziel-Adresse nicht in das Adress-Feld in ihrem Browserfenster eingeben, sondern in die Suchbox der Google-Startseite. Dieses »Phänomen« wird in Zukunft allgemeingültig werden. Zudem wird die Eingabe der Ziel-Adresse immer reduzierter und vereinfacht werden.

Dieser Trend wird in Zukunft verstärkt von den Entwickler der Browser aufgegriffen werden: Google ist hier bereits Vorreiter und hat in seinem neuen Browser »Chrome« das Adressfeld bereits durch ein multifunktionales Suchfeld mit der Bezeichnung »Omnibox« ersetzt. Mit diesem Suchfeld lassen sich nicht nur Querys an die eingestellte Suchmaschine absetzen, sondern Websites können auch direkt angesteuert werden:

Die Omnibox im Chrome Browser

Je stärker sich Google mit seinem Browser am Markt durchsetzen kann, desto schneller wird sich der Trend weiter beschleunigen.

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Noch ein Browser: Google Chrome

Sep 02

Logo von Google Chrome Gestern hat Google seinen eigenen Browser mit dem Namen »Google Chrome« angekündigt und dieser soll heute zum Download angeboten werden. Vorgestellt wird der neue Browser in einem sehr nett gemachten Comic des Zeichners Scott McCloud und die Leute vom Magazin t3n haben die interessantesten 13 Fakten zu Google Chrome zusammengestellt.

In denn Medien wird schon der nächste Browser-Krieg ausgerufen, in dem Google Chrome gegen den Internet Explorer von Microsoft antritt. Allerdings gehe ich nicht davon aus, dass der Browser von Google dem Internet Explorer große Marktanteile strittig machen wird, sondern eher die Anwender des Firefox zum umsteigen bewegen wird. Denn wer bisher noch den Internet Explorer verwendet, will ihn verwenden, weiß es einfach nicht besser oder ist schlichtweg dazu gezwungen ihn zu verwenden (z.B. in Firmen). Firefox hingegen wird immer als Alternative zum Internet Explorer betrachtet. Wenn allerdings noch eine zweite Alternative den Markt betritt, dann leidet meist die Erste: In diesem Fall der Firefox Browser.

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Google Doctype: Nachschlagewerk für Webworker

Mai 15

Google Doctype ist eine Art Wikipedia für Web-Entwickler. Neben einer Referenz von Elementen und Attributen für alle wichtigen Webtechnologien wie HTML, CSS und JavaScript sollen auch Informationen zu verschiedenen Themen des Web-Alltags zusammengetragen werden. Jeder der einen Google Account besitzt, kann bei Google Doctype sein Wissen beisteuern. Sämtliche Inhalte werden unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht. Via Golem.

Google Blog Search anpingen

Okt 07

Bisher hat die Blog-Suche von Google nur automatisch Weblogs indiziert. Wie jetzt im Official Google Blog bekannt gegeben wurde, ist es nun auch möglich den Dienst gezielt anzupingen. Damit kann Google über neue Einträge im eigenen Weblog informiert werden und so evtl. eine bessere Indizierung erreicht werden.

Today we’re launching the Google Blog Search Pinging Service, which is a way for individual bloggers and blog platform providers to inform us of content changes. Blogging providers who syndicate RSS/Atom/XML and want to be included in our Blog Search index can now ping us directly. We’ll continue to monitor other pinging services and will contribute change notifications to the community.

In der jeweiligen Blog-Software muss für den Ping folgende URL eingetragen werden: http://blogsearch.google.com/ping/RPC2

Weitere Informationen gibt es in der FAQ. Via Hasematzel

Google Webmaster Tools

Aug 08

Google hat seine Angebote für Webmaster aufgeräumt und präsentiert diese nun unter einem Namen zusammengefasst. Unter dem Namen “Google Webmaster Tools” können Webdesigner ihre Websites bei Google anmelden, die Sitemaps verwalten und neuen Content einstellen.

Durch die Umstrukturierung wird der Name “Google Sitemaps” (fast) nicht mehr verwendet. Offiziell ist der Dienst umbenannt. Nur intern wird der Name “Sitemaps” weiterhin verwendet. Vielleicht wird dies aber noch angepasst.

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Der Autor

Bild des Autors Christian Beier

Ich bin Christian Beier, 25, ausgebildeter Mediengestalter, Usability-Experte und Ruby on Rails Entwickler aus Potsdam/Berlin.
Mehr zur Person …

In diesem Weblog schreibe ich über Webdesign, Webdevelopment, Social Media, Usability und auch etwas über die Fotografie.

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