Manipuliert

Nov 04

In einem Video auf aish.com wird der Skandal um die Bildmanipulation von einem Reuters-Foto aufgegriffen und min mehreren manipulierten Fotografien dramatisiert. Obwohl es nicht richtig ist, sich die Realität zurechtzubiegen, bleibt den meisten Fotografen durch den finanziellen Druck fast nichts anderes übrig. Die Agenturen schreien nach exklusiven und spektakulärem Bildmaterial und die Konkurrenz ist groß. Je skrupelloser ein Fotograf mit dem Thema Bildmanipulation umgeht, desto besser.

Videoausschnitt

augenzeuge.de – Bürgerjournalismus für Fotos

Aug 18

Internet-Plattformen wo Menschen ihre Bilder zeigen und verwalten können gibt es viele. Auch Medien haben dies für sich entdeckt und bieten eigene Plattformen an. So beispielsweise Focus Online mit Focus Live und die View-Fotocommunity vom Magazin “View” (Stern).

Einen anderen Weg geht die neue Plattform augenzeuge.de. Auf dieser können Interessierte nicht nur Bilder zeigen sondern auch kostenlos vermarkten.

Die Fotos können online oder, wenn es schnell gehen muss, per MMS an den Dienst übermittelt werden. Eine Redaktion wählt anschließend die besten Fotos aus. Auch um Verstöße gegen Persönlichkeitsrechte von z.B. Prominenten vorzubeugen.

Die eigentliche Vermarktung der eingesandten Bilder übernimmt die zu Grunder + Jahr gehörende Bildagentur Picture Press. Das Honorar für den Fotografen orientiert sich nach Angaben des Dienstes an die MFM-Tabelle. Die Teilung des Honorars ist mit 50:50 Marktüblich.

Ist an Ihnen gerade ein Tornado vorbeigezogen? Hatten Sie Ihre Kamera zur Hand? Haben Sie vielleicht gerade das Titelbild für morgen geschossen? Immer häufiger veröffentlichen Zeitungen und Zeitschriften Fotos, die nicht von Pressefotografen gemacht wurden. Viele einmalige Ereignisse werden in beeindruckenden Aufnahmen nur von Fotografen festgehalten, die nicht hauptberuflich für die Medien arbeiten. Aber auch sie verdienen es, mit ihren Fotos Geld zu verdienen.

Reuters und die Bildmanipulation

Aug 09

Reuters ist eine Agentur in einem harten Markt und muss Fotos und Nachrichten verkaufen. Und falls das Foto mal nicht aussagekräftig genug ist, muss mal mittels Software manchmal etwas nachgeholfen werden, um die Verkaufszahlen nach oben zu treiben.

Der libanesische Fotograf Adnan Hajj, der viele Jahre als freier Mitarbeiter für Reuters arbeitete, hat eine Aufnahme von der Bombardierung Beiruts etwas dramatisch aufgepeppt.

Mehr bei Telepolis oder bei myWay.

Software korrigiert Fehler in Kameraobjektiven

Aug 03

Das deutsche Unternehmen Nurizon Software bietet mit “Acolens” ein Werkzeug für Profi-Fotografen an, die damit die in jedem Objektiv vorkommenden optisch bedingten Abbildungsfehler wie Verzeichnung, Randverschattung und Unschärfen zum Bildrand hin herausrechnen soll. Via Golem

Vorher-Nachher-Aufnahme

Für Profis ist dann auch der Preis. Die Software für Mac OS X (Universal Binary) kostet stolze 870 Euro. Damit die Software nicht kopiert werden kann, gibt es einen USB-Dongle der als Kopierschutz dient. Mit ganzen 986 Euro schlägt die Referenztafel zu Buche, welche für die Kalibrierung der einzelnen Objektive gebraucht wird.

Nie wieder verwackelte Fotos

Aug 01

Die meisten ambitionierten Fotografen kennen das Problem der unscharfen und verwackelten Fotos. Ein Hauptgrund für verwackelte Fotos sind unzureichende Lichtverhältnisse während der Aufnahme. Dem Fotografen standen bisher verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, den Effekt zu verhindern. Oft haben die einzelnen Methoden jedoch auch wieder ihre Nachteile. Hier muss der Fotograf je nach Situation die Vor- und Nachteile gegeneinander abwegen.

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Fotoshow in 3D

Aug 01

Screenshot der Anwendung

Mit der Java-Anwendung “Photo Tourism” ist es möglich, große Mengen von Fotos beispielsweise einer Sehenswürdigkeiten in einen virtuellen Raum um zu rechnen. Über so so erstellten künstlichen Raum lässt sich das Objekt aus verschiedenen perspektiven betrachten. Bisher stehen zwei Sehenswürdigkeiten zu Auswahl, die so betrachten werden können.
Die angebotenden Videos verschaffen einen guten Eindruck über die Fähigkeiten dieser Software.

Nikon Capture NX

Jul 29
Die bereits als Vorabversion verfügbare Bildbearbeitung “Capture NX” für Windows und MacOS X hat Nikon nun als Final-Produkt veröffentlicht. Die Bildbearbeitungssoftware konzentriert sich auf die Verarbeitung von Bildern aus Nikon-Kameras und soll keine fundierten Kenntnisse von Ebenen- und Maskierungstechniken erfordern. (via Golem)

Screenshot von Capture NX Ich bin gespannt ob in der Folgeversion endlich mein Lieblings-Bug behoben wurde. Für die Umwandlung der RAW-Dateien benutze ich immer Capture um die Bilder ins Tiff (16 Bit) zu konvertieren. Leider legt Capture bisher neben der eigentlichen Tiff-Datei auch noch pro Bild eine temporäre Datei in der gleichen Größe an. Diese werden erst gelöscht, nachdem das Programm geschlossen wurde. Bei der Konvertierung von 300 Fotos – und das kommt nicht selten vor – wird somit massig Speicherplatz verbraucht, obwohl dies eigentlich nicht nötig wäre. Hoffentlich wurde das nun abgestellt.

Der Autor

Bild des Autors Christian Beier

Ich bin Christian Beier, 25, ausgebildeter Mediengestalter, Usability-Experte und Ruby on Rails Entwickler aus Potsdam/Berlin.
Mehr zur Person …

In diesem Weblog schreibe ich über Webdesign, Webdevelopment, Social Media, Usability und auch etwas über die Fotografie.

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