CBpictures, mein neues Foto-Zuhause

Apr 25

Screenshot von CBpictures

Heute mal ein Posting in eigener Sache: Vor einigen Jahren war diese Website noch in zwei Hauptbereiche unterteilt: dem Webdesign und der Fotografie. Nachdem ich aber – da das Webdesign und die Programmierung einen höheren Stellenwert hatte – den Fotografie-Teil stark vernachlässigt hatte, entfernte ich diesen Bereich komplett. Allerdings fehlte mir die ganze Zeit immer etwas.

In den letzten Tagen habe ich an einer neuen Website für die Fotografie gearbeitet. Und jetzt ist sie – zumindest vorläufig – fertig. Wer sich also nicht nur für meine Arbeit in der Webentwicklung interessiert, sollte einmal bei CBpictures vorbeischauen …

Bildverwaltung mit IPTC

Jun 07

Im heutigen Zeitalter der digitalen Kameras und Fotohandys werden auf den Festplatten immer mehr Bilder angehäuft. Schon nach kurzer Zeit stehen die meisten Anwender vor dem Problem, den Überblick zu verlieren. Daher sollte man sich schon von Anfang an Gedanken über die Archivierung der Fotos machen. Eine Möglichkeit ist die Verschlagwortung der Bilder mit Metadaten wie Titel, Beschreibung und Keywords. Hierfür hat das standardisierte IPTC durchgesetzt.

Mit Hilfe von IPTC können Textinformationen in Bildern hinterlegt werden. Gespeichert werden die Daten in dem so genannten Header einer Datei. Sprich sie werden nicht direkt im Bild angezeigt sondern dafür wird ein extra Programm, welches die Anzeige der Daten unterstützt, benötigt. Derzeit unterstützen nur die beiden Dateiformate JPEG, TIFF und das »Digital Negative«-Format DNG von Adobe das Hinterlegen von Textinformationen.

Entwickelt wurde der Standard von der »International Press Telecommunications Council« (kurz IPTC) in Zusammenarbeit mit der NAA (Newspaper Addociation of America. Durch IPTC können leicht Titel, Autor, Copyright-Hinweise und Stichwörter in der Bilddatei gespeichert werden. Wer seine Bilder nach diesem Standard ordentlich beschriftet, hat eine bessere Übersicht über seine Aufnahmen und findet sie schneller.

Einige Angaben die im IPTC-Standard vorgesehen sind (Quelle: Wikipedia):

  • Caption (Beschreibung des Bildinhalts)
  • Keywords (Stichwörter)
  • Credit (Credit-Zeile, z.B. Name des Fotografen oder der Agentur)
  • Copyright (Copyright-Vermerk)
  • Object Name (Kurzbezeichnung des Fotos, kann Dateiname sein)
  • Created Date (Aufnahmedatum)
  • City (Aufnahmeort: Stadt)
  • Province State (Bundesland, Kanton)
  • Country (Staat)
  • Special Instructions (Sonstige Hinweise)
  • Byline (Autoren-/Fotografenangaben)
  • Category (Kategorie nach NAARTNDA)
  • Headline (Titel)
  • Source (Quelle)

Screenshop der Dateinformationen in Adobe Photoshop.

Da die Daten nicht direkt im Bild angezeigt und damit editiert werden können, wird ein spezielles Programm benötigt. Unter Windows unterstützen unter anderem Adobe Photoshop (Datei -> Informationen) bzw. Adobe Bridge und IrfanView die IPTC-Daten. Eine vollständigere Liste für Windows gibt es bei der Wikipedia. Unter Mac OS X kann ich neben Photoshop vor allem das Programm GraphicConverter (Apfel + I) empfehlen. Mit diesem Programm können Daten auch in mehreren Bildern gleichzeitig hinterlegt werden.

Grundsätzlich sollte man so viele Informationen wie möglich in einem Bild speichern. Und noch ein Tipp: Am besten hinterlegt man die Textinformationen in den Original-Dateien und Veränderungen werden in einer anderen Datei gespeichert. Denn einige Grafikprogramme vergessen leider die eingegebenen Textinformationen.

Anwender von dem Betriebssystem Mac OS X 10.4 alias Tiger haben einen besonderen Vorteil wenn es um das Wiederauffinden von Fotos geht. Die Desktop-Suche »Spotlight« durchsucht nämlich in Fotos auch den IPTC-Header und nimmt gefundene Informationen in den Index auf. Anwender von Windows können zum Beispiel Cumulus oder ThumbsPlus für die Archivierung ihrer Bilder verwenden. Beide Programme greifen ebenfalls auf die IPTC-Daten zurück.

Dieses Beitrag wurde schon einmal in meinem alten Weblog iBlogging veröffentlicht.

Fotografieren lernen mit dem perfekten Fotomodell

Mrz 27

Fotografieren lernen mit dem perfekten Fotomodell: Claudia schreibt in einem interessanten Beitrag wie gerade Fotoanfänger auf dem Friedhof oder im Stadtpark das perfekte Fotomodell finden. Denn an einer Skulptur können die vielfältigsten Erfahrungen gesammelt werden. Und dazu steht das Modell immer still und mosert nicht herum.

Was junge Fotografen beachten sollten

Mrz 17

Was muss ein junger Fotograf bei seiner Arbeit beachten? Diese Fragestellung beantwortete Charles Traub einer einer State of the Art bei der Aperture Foundation. Farbfoto hat diese Liste mit vielen Tipps ins Deutsche übersetzt und ich möchte diese nun zitieren.

  • Mache etwas bewährtes auf eine andere Art wie bisher.
  • Mache etwas neues auf die traditionelle Art und Weise.
  • Mach etwas neues auf eine neue Art und Weise. Was funktioniert, funktioniert.
  • Mache es scharf – sonst kannst du es Kunst nennen.
  • Mache 50 davon – dann bekommst Du bestimmt eine Bühne für deine Arbeit.
  • Mache es so gross wie möglich – wenn das nicht geht, mache es rot.
  • Wenn Du nicht weisst was Du tun willst, schaue herauf, schaue herab – aber höre nicht auf zu beobachten.
  • Mache Fotos von Berühmtheiten – Wenn Du viele davon hast, bekommst Du ein Buch.
  • Überarbeite es selbst.
  • Veröffentliche es selbst.
  • Lese Darwin, Marx, Freud, Einstein, Benjamin, McLuhan und Barthes.
  • Konstruiere Deine Bilder von den Ecken nach innen.
  • Wenn es die “wahre Welt” betrifft, benutze Farbe.
  • Wenn man es digital hin bekommt, mache es digital.
  • Sei selbstbewusst, involviert, berechtigt und immer am Treiben. Und verdammt dazu es zu tun.
  • Mache es nicht über dich selbst, deine Freunde oder Familie.
  • Schrecke nicht davon zurück dich selbst nackt zu fotografieren.
  • Schaue nicht in alte Familienalben.
  • Koloriere nicht nach.
  • Schreibe nichts drauf.
  • Verwende keine alternativen Verfahren – wenn es nicht gerade aus geht – nimm dein Computer.
  • Weine nicht, Schaffe einfach.

So, und nun diese Mottos und Tipps umsetzen!

GPS für die Kamera zum Nachrüsten

Mrz 01

Nicht auf Anhieb kann immer eine Fotoaufnahme einem bestimmten Ort zugeordnet werden oder man hat schlicht und einfach vergessen, den Ort aufzuschreiben. Bei den EXIF-Informationen, die in jedes Bild geschrieben werden, ist es aber möglich GPS-Koordinaten zu hinterlegen. Allerdings haben nur die wenigstens Kameras einen GPS-Empfänger integriert, mit dem die Position bestimmt werden kann.

Die meisten Kamerahersteller bieten Adapter-Kabel für diverse GPS-Empfänger an. Das alles ist jedoch recht kostspielig und man hat ständig ein nicht kleines Gerät irgendwo hängen, welche per Kabel auch noch mit der Kamera verbunden ist. Das ist also nicht wirklich praktisch.

Produktbild vom Jobo photoGPS

Eine Lösung für dieses Problem bietet die Jobo AG mit dem Jobo photoGPS an. Dieses Extra-Gerät loggt ständig die eigene Position inklusive der Uhrzeit mit. Mit Hilfe des Zeitstempels aus den EXIF-Daten der Fotos lassen sich nun die einzelnen Positionen zuordnen. Grundvoraussetzung hierfür ist natürlich, dass die Uhrzeit der Kamera korrekt eingestellt ist.

Nur wäre es natürlich lästig, wenn diese Arbeit per Hand geschehen müsste. Das muss es natürlich nicht, denn eine zusätzliche Software nimmt diese Zuordnung automatisch vor und schreibt die GPS-Daten in den EXIF-Bereich des Dateiheaders.

Durch diese Methode entfällt die direkte Verbindung von GPS und Kamera, wodurch die Bewegung auch nicht mehr künstlich eingeschränkt wird.

Erhältlich sein soll Jobo photoGPS ab Sommer 2007 zu einem Preis von 149,– Euro.

Via Golem.

Humanitarian Photo Award

Feb 28

Auch in der heutigen modernen Welt gibt es noch zahlreiche Humanitäre Katastrophen. Nicht nur weit entfernt auf der Welt, sondern auch in Europa, wie das Bild von Enric Vives-Rubio zeigt. Damit diese Katastrophen nicht vergessen werden, wird seit 1998 der “Humanitarian Photo Award” von der Hilfsorganisation “Ärzte der Welt” verliehen.

In einer Fotostrecke hat der Stern die Siegerbilder veröffentlicht. Viele davon sind sehr beeindruckend und regen hoffentlich zum Nachdenken an.

Via Dokufoto.

Fotovermarktung mit 4images

Jan 27

In seiner Serie “Fotomarketing” hat sich Tim in seinem Weblog mit Skripten für die Fotovermarktung beschäftigt. In einem weiteren Beitrag wurden einige Fragen zur Bildverwaltungssoftware “4images” aufgeworfen. Da meine Bilddatenbank auf genau dieser Software aufbaut, möchte ich in diesem Beitrag etwas genauer auf die dort gestellten Fragen eingehen.

Batch Upload von Bildern

Ein Batch Upload ist direkt in der Administrationsoberfläche von 4images möglich. Unter “Bilder hinzufügen” einfach oben rechts im Pull-Down-Menü die gewünschte Anzahl auswählen. Es können pro Durchgang maximal 10 Bilder gleichzeitig hochgeladen werden.

Durchsuchen von IPTC (Keywords, Caption)

Nachdem die Bilder hochgeladen wurden, können die IPTC-Daten aus den Bilder ausgelesen werden. Dies kann jedoch nur bei jedem Foto einzeln gemacht werden. Direkt beim Upload werden die Daten standardmäßig leider nicht ausgelesen.

Da die ausgelesenen Daten direkt in die Datenbank geschrieben werden, werden diese auch bei einer Suche berücksichtigt.

Dabei ist aber zu beachten, dass 4images Probleme mit Umlauten hat. Ich verschlagworte meine Fotos jedoch grundsätzlich ohne Umlaute. Dadurch gibt es auch bei den Agenturen weniger Probleme. Aus Keywords die ein Leerzeichen besitzen, werden übrigens zwei Keywords. Also, aus “Brandenburger Tor” wird “Brandenburger” und “Tor”.

Dynamische Seitentitel und Meta (wichtig für Suchmaschinen)

Ob dynamische Seitentitel funktionieren, hängt vom verwendeten Template ab. Da ich mein Template selber geschrieben habe, habe ich diese Funktion selber integriert. Standardmäßig werden aber – soviel ich weiß – keine dynamischen Seitentitel unterstützt.

Mod Rewrite, Nice URLs (auch wichtig für Sumas)

Im Forum von 4images habe ich damals ein Plugin dafür gefunden. Mit meiner (neueren) Version hat dies damals jedoch nicht funktioniert.

Abstellen des Kommentarfeldes

Dies kann direkt in der Administrationsoberfläche abgeschaltet werden und zwar für jede eingerichtete Kategorie extra. Einfach “Kommentare posten” auf “Administratoren” setzen und evtl. im Template auskommentieren.

Keine Unterseiten (Impressum, Preise, FAQ) online erstellbar

4images ist ein reines System für die Bildverwaltung und kein vollwertiges Content-Management-System. Daher ist diese Funktion dort nicht vorgesehen.

Im Template kann jedoch ein Link per Hand auf die gewünschte Seite gesetzt werden (so habe ich es auch gelöst) bzw. 4images mit einem CMS kombiniert werden.

Fazit: Grundsätzlich finde ich 4images für die Bildvermarktung schon sehr geeignet, da beispielsweise auch eine Leuchtkasten-Funktion integriert ist. Zudem kann über Plugins beispielsweise auch eine Verkaufsfunktion integriert werden. Es muss jedoch auch gesagt werden, dass für ein optimales System 4images an einigen Stellen schon modifiziert werden muss. Zudem ist es zu empfehlen, dass Template nach den eigenen Wünschen selber zu entwickeln als ein fertiges einzusetzen. Meistens stößt man mit einem fertigen Template schneller als die Grenzen als bei einer Eigenentwicklung. Zudem sieht die Website so individueller aus.

Der Autor

Bild des Autors Christian Beier

Ich bin Christian Beier, 23, ausgebildeter Mediengestalter, Usability-Experte und Ruby on Rails Entwickler aus Potsdam/Berlin.
Mehr zur Person …

In diesem Weblog schreibe ich über Webdesign, Webdevelopment, Social Media, Usability und auch etwas über die Fotografie.

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