Life Below 600px, ist ein sehr interessante und grafisch hochwertig aufbereiteter Artikel, über die imaginäre 600 Pixel Grenze im Webdesign. Wie bei Zeitungen wird im Webdesign versucht, das Wichtigste (und das ist bekanntlich meist alles) oberhalb des »Knicks« anzuordnen. Weshalb dies nicht so gut ist und wie viel Leben unter einem solchen Eisberg stecken kann, zeigt der Artikel.
// 24.02.2010 (0 Kommentare)
Feb 22
Nachdem wir Zensursula so einigermaßen überstanden haben, bricht auch schon das nächste Unheil über die freie Entwicklung des Internets in Deutschland herein. Denn derzeit wird auf Länderebene ein neuer Versuch gestartet, das hiesige, freie Internet auf chinesisches Niveau zu beschneiden. Gegen den aktuellen Versuch war das Zensursula-Vorhaben geradezu harmlos: Der Umfang der Beschränkungen waren auf dem Papier eher bescheiden und auch die technischen Vorkehrungen ein Witz. Zudem gab es damals von Beginn an, eine große öffentliche Debatte zu diesem Thema – nicht nur dank der Zensurgegner und der Piratenpartei. Aber auch die Politiker und Zensurbefürworter haben von diesem PR-Schlamassel gelernt.
So ist ganz heimlich, still und leise ein neuer Entwurf des Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) auf den Weg gebracht worden. Möglichst so, dass die Öffentlichkeit diese nicht wahrnimmt und damit keine öffentliche Diskussion stattfindet. Uhr ehrlich gesagt, die geplanten Änderungen sind auf dem Papier auch gar nicht so umfangreich. Doch dieser Schein trügt ziemlich, weil hier verschiedene Medien gleichgeschaltet werden sollen, die eigentlich kaum etwas gemein haben. Das führt in der Praxis zu einer sehr gefährlichen Situation: Den ganzen Beitrag lesen »
Feb 15
Viele Unternehmen – auch die Großen – belügen ihre Kunden und behandeln diese nicht wie Erwachsene. Dabei werden die meist unterschwelligen Unwahrheiten von diesen nicht einmal bemerkt: Denn wenn es darum geht, etwas Unangenehmes in schöne Worte zu kleiden, anstatt dem Kunden die Wahrheit zu sagen, dann nimmt man den Kunden nicht ernst und versucht ihm eine Lüge unterzujubeln. Das schreib McGovern in seinem aktuellem Newsletter.
Wenn also zum Beispiel meine Krankenkasse den acht Euro Zusatzbeitrag mir damit verkaufen will, dass »die Einnahmen durch die Wirtschafts- und Finanzkrise« sinken und deshalb der Beitrag erhoben werden muss, um »auch künftig die Leistungen einer modernen Gesundheitsvorsorge zu sichern«, dann ist das eine recht schlecht schlecht gemachter Versuch, dem Kunden den Zusatzbeitrag als Verbesserung zu verkaufen. Ehrlicherweise könnten sie ja auch schreiben, weshalb sie genau z.B. höhere Ausgaben haben oder irgendwer ja auch das vierfarbige, durchgehend bebilderte Kundenmagazin bezahlen muss.
Warum also, dem Kunden nicht die ehrlichen Gründe nennen und damit auch ein Stück das Vertrauen des Kunden in das Unternehmen stärken? Er wird es vertragen und damit umgehen können. Das ist wahrscheinlich ein viel größerer Gewinn, als den Kunden zu belügen – vor allem dann, wenn er es merkt.
Jan 05
Die vergangene Zeit – genauergesagt, das letzte halbe Jahr – war es hier leider sehr ruhig, weil ich dank eines Jobwechsel, leider nicht mehr so viel Zeit gefunden habe, mich um mein Weblog und Website zu kümmern. In den letzten Tagen habe ich mich aber an einen kleinen Frühjahrputz gewagt und die Website etwas vom Staub befreit.
So kann ich freudig mitteilen, dass die gesamte Website jetzt HTML5-ready ist. So richtig HTML5 ist es leider noch nicht (dafür ist die Browserunterstützung noch etwas mager). Ich bin mal gespannt, wann ich »Full HTML5« schreiben kann (ist so ähnlich wie mit dem HDTV – »HD ready« und »Full HD«). Aber ich glaube, dass wird wohl noch ein paar Jahre dauern.
Jan 03
Bei der Installation auf einem Debian-System vermeide ich das selber kompilieren von Paketen wie der Teufel das Weihwasser. Aptitude bzw. apt-get sind halt viel bequemer. So auch bei rubygems. Das Problem ist nur, dass über die Debian-Paketverwaltung meist eine veraltete Version installiert wird (bei mit 1.2.0), womit andere Gem-Pakete so ihre Schwierigkeiten haben. Ein flottes
schlägt jedoch unter Debian mit der Meldung: »gem update –system is disabled on Debian. RubyGems can be updated using the official Debian repositories by aptitude or apt-get.« Was aber, wenn es in den offiziellen Debian-Repositories keine neuere Version gibt? Die Lösung:
gem install rubygems-update
cd /var/lib/gems/1.8/bin
./update_rubygems
Sollten irgendwelche Abhängigkeitsprobleme mit anderen Gems, die nicht so einfach gelöst werden können (Abhängigkeiten von bestimmten Versionen etc.), kann es helfen, eine ältere Version von Rubygems zu installieren. Bei mir funktionierte die Version 1.3.4 (Version 1.2.5 verursachte bei mir unter Debian zu viele Probleme):
gem install rubygems-update --version=1.3.4
Dez 04
Auch wenn die Aktion mit den Einladungen zu Google Wave schon eine Weile geht, habe ich aktuell noch 6 22 Invites zu vergeben. Die ersten sechs 22 Kommentatoren mit gültiger E-Mail-Adresse erhalten eine dieser Einladungen.
Dez 01
Über Twitter bin ich heute auf einen Artikel bei Daten-Speicherung.de bzgl. der Unzulässigkeit der Protokollierung von IP-Adressen.
Personenbezogene Daten eines Nutzers dürfen ohne Einwilligung nur erhoben und verwendet werden, soweit dies erforderlich ist, um die Inanspruchnahme von Telemedien zu ermöglichen und abzurechnen. Jede darüber hinausgehende Nutzung bedarf der Einwilligung der Betroffenen. Die Analyse des Nutzungsverhaltens unter Verwendung vollständiger IP-Adressen (einschließlich einer Geolokalisierung) ist aufgrund der Personenbeziehbarkeit dieser Daten daher nur mit bewusster, eindeutiger Einwilligung zulässig. Liegt eine solche Einwilligung nicht vor, ist die IP-Adresse vor jeglicher Auswertung so zu kürzen, dass eine Personenbeziehbarkeit ausgeschlossen ist.
So wichtig mir der Datenschutz auch ist, ich finde bei diesem Thema geht es mehr um Panikmache, als um die wirkliche Stärkung des Datenschutzes im Internet. Im Internet dient die IP-Adresse zur Identifierung eines Computers (um ihm die Inhalte ausliefern zu können) und nicht der Identifizierung einer einzelnen Person. Vergessen werden darf auch nicht, dass im Internet jeder Webserver (Apache, IIS etc) seit jeher die IP-Adresse bei jedem Aufruf in den Logfiles hinterlegt und somit auch mehr oder weniger dauerhaft gespeichert wird. Und bisher hat es irgendwie kaum einen wirklich gestört, bzw. je zu einer wirklichen Datenschutzproblematik geführt.
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