Mrz 17
Vor der Entwicklung einer umfangreichen Website oder Community steht am Anfang immer die Frage: Soll das System komplett selbst entwickelt werden (Individuallösung) oder auf eine fertige Lösung – die meist nur noch angepasst werden muss – zurückgegriffen werden. Diese Entscheidung klingt einfach, kann aber im weiteren Betrieb weitreichende Auswirkungen und Konsequenzen auf die Erweiterbarkeit, Kosten und den wirtschaftlichen Erfolg eines Projektes haben. Welche Entscheidung nun die Richtige ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab:
- Welche Funktionen muss das System / die Website besitzen?
- Was sind die relevanten Anforderungen und was ist »nice to have«?
- Wie sind die Randbedingungen (einen Server, welche Programmiersprache, etc.)?
- Welches Budget und Zeit für die Realisierung stehen zur Verfügung?
Diese Punkte sollte noch vor einer Entscheidung vollständige geklärt und mit allen Projektbeteiligten abgestimmt sein.
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Mrz 09
Mit Rails 3.0 ist ein großes, neues Release für das beliebte Ruby Framework im Anmarsch. Neben vielen Fehlerbehebungen gibt es auch viele neue Funktionen und Verbesserungen. Eine der größten Neuerung ist wohl die neue Abfragesprache für Active Record. Dazu gibt es einen verbesserten Router, der besonders gut RESTful Anwendungen abbilden kann und eine neue Mailer API. Mit dieser können dann auch endlich Multipart Nachrichten ohne Bauschmerzen versendet werden.
Die aktuelle Beta von Rails 3.0 ist noch nicht für produktive Anwendungen geeignet. Aber um sich schon einmal mit den neuen Möglichkeiten und Funktionen vertraut zu machen, kann ein früher Blick sicherlich nicht schaden. Zu beachten ist jedoch, dass die aktuelle Version und die neue Vorabversion von Ruby (als Grundlage für Ruby on Rails) nicht zeitgleich betrieben werden können. Daher ist die Installation über RVM (Ruby Version Manger) zu empfehlen.
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Mrz 08
Wer dachte, mit Ruby on Rails lassen sich Webanwendungen schon schnell und einfach entwickeln, hat bisher noch nicht von Hobo gehört. Hobo ist eine Erweiterung für Rails (in Form eines Gem) und bringt viele praktische Dinge mit, die den Entwickleralltag erleichtern: z.B. fertig eingerichtete Authentifizierung, Rechtesystem, AJAX-Interface, …
Aktuell liegt Hobo in der Version 1.0 vor und hat den Stable Status erreicht. Somit kann Hobo ohne größere Bedenken auch produktiv eingesetzt werden. Die Erweiterung eignet sich sowohl für das schnelle Prototyping, wie auch für komplette Anwendungen. Mitgebracht wird eine eigene Markup Sprache: DRYML (»Dont Repeat Yourself Markup Language«). Diese hilft dabei, die Entwicklung von Templates zu abstrahieren und stark zu beschleunigen.
Sehr schön finde ich auch, dass sich die Entwickler nicht nur rein auf Hobo konzentriert haben, sondern mit »Hobo Cookbook« auch gleich eine sehr hilfreiche Ressource geschaffen haben. Im Cookbook befinden sich sich praktische Codeschnipsel und Hilfestellungen für die Arbeit mit Hobo.
Für den Einstieg in Hobo ist auch der 18-minütige Screencast bei Vimeo sehr zu empfehlen. Und wer sich erst von den Ergebnissen – die mit Hobo erreicht werden können – überzeugen möchte, schaut am besten in der Galerie vorbei.
Mrz 03
Manche Dinge sind eigentlich recht einfach, aber man tut sich mit ihnen schwer. So ist es zum Beispiel, wenn es darum geht, den ausgewählten Wert auf einem Select-Feld mit jQuery auszulesen. Nehmen wir an, das Dropdown-Feld sieht wie folgt aus:
<label for="obst">Obst</label>
<select name="obst" id="obst">
<option value="1">Orange</option>
<option value="2">Apfel</option>
<option value="3">Banane</option>
</select>
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Mrz 01
An dieser Stelle eine kleine Anleitung für die Installation von Ruby on Rails unter Debian/Ubuntu mit Passenger als Connector für den Apache Webserver.
Für die Installation der Debian-Pakete nutze ich aptitude. Der Paketverwalter apt-get sollte an dieser Stelle aber genauso gut funktionieren. Wenn du also apt-get statt aptitude einsetzt, bitte statte aptitude immer apt-get schreiben. ;)
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Die Agentur aperto hat unter dem Titel »Einfach-teilhaben.de im Usability-Test mit Menschen mit Behinderung« einen sehr interessanten Praxisbericht veröffentlicht. Leider sind solche Daten aus der Praxis (wenn Barrierefreiheit und Usability zusammenkommen) recht selten, weshalb der Bericht umso spannender ist.
// 27.02.2010 (0 Kommentare)
Feb 25
Im Moment – eigentlich ja schon seit einem halben Jahr – gibt es hier ja nicht mehr allzu viel zu lesen. Jetzt möchte ich mich aber wenigstens mal wieder zurückmelden und eine kurze Statusmeldung abgeben, was so für die nächsten Monate bei mir geplant ist.
Veranstaltungen & Konferenzen
Zumindest für das erste Halbjahr kann ich jetzt die Veranstaltungen überblicken, an dennen ich meine Teilnahme plane. Beginnen wird der »Konferenz-Frühling« mit dem Politcamp vom 20. bis 21. März im Berliner Radialsystem. Ich find ja die Kombination aus Politik, Internet und Web 2.0 sehr spannend und freue mich schon auf die Vorträge, Diskussionen und Leute.
Wenn alles nach Plan läuft, geht es im April weiter zur obligatorischen re:publica (14. bis 16. April). Da ich in den letzten Jahren dafür keine Zeit hatte, wird das meine Erste sein. Ob es sich wirklich lohnt ist im Moment schwer zu sagen, da es noch immer kein veröffentlichtes Programm gibt. Aber ein paar bekannte Gesichter werden sich da sicherlich schon für einen kleinen Plausch finden.
Ebenfalls im April findet das TYPO3 Camp Berlin/Potsdam statt. Nachdem ganzen Web 2.0 Zeugs, kommt mit TYPO3 auch etwas handfestes auf meinen Terminkalender. Ich hoffe ja noch, dass auch etwas zu FLOW3 und TYPO3 5.0 es auf die Sessionplanung schafft.
Soviel jetzt zu den größeren Veranstaltungen. Fest vorgenommen habe ich mir auch, des öfteren auf den vielen kleineren Veranstaltungen wie Webmontag und die rug-b aufzutauchen. Vielleicht auch mit dem einen oder anderen eigenen Vortrag. Mal schauen …