Okt 31
Aktuell beschäftige ich mich gerade intensiv mit dem Thema Corporate Design / Geschäftsausstattung / Signet-Design. In der Berufsschule habe ich zu diesem Thema letztens das Buch »index Logo« entdeckt. Dieses beschäftigt sich mit der Signet-Entwicklung aus mehreren Richtungen: Es ist ein Bilderbuch mit vielen Logo-Inspirationen, es vermittelt theoretische Grundlagen und gibt praktische Tipps was bei der Entwicklung zu beachten ist und wie Ideen gefunden werden können. Abgerundet werden die Kapitel mit kurzen Statements von namhaften Designern.
Das Buch ist recht klein und durch die vielen Bilder auch sehr schnell durchzulesen. Für den Umfang des Buches finde ich den Preis von 27,95 Euro jedoch ziemlich stolz. Selbst die Verkäufern in der Buchhandlung schaute recht verwundert auf das Taschenbuch und den Preis.
Ich kenne allerdings kein Buch, welches so viel Wissen in dieser kompakten Form vermittelt. Aber hätte ich in der Schule nicht bereits in das Buch hineinlesen können und mich davon überzeugen lassen können, hätte ich es mir sicherlich für diesen Preis nicht geleistet.
index Logo – Inspiration für die Logo-Entwicklung
Claudia Herling, erschienen im mitp Verlag
ISBN: 978-3-8266-5947-8
Okt 26
Immer deutlicher kristallisiert sich derzeit ein Trend über die zukünftige Benutzung des Internets ab. Dabei werden die Internet-Adressen an Relevanz verlieren und durch Such-Querys bzw. Stichwörter ersetzt werden. In der Praxis ist diese Entwicklung in einigen Anwenderschichten bereits angekommen: Nicht bei den Netz-Nerds, sondern zumeist bei denn »Internet-Anfängern«. Wenn ich zum Beispiel meine Eltern beim benutzen des Internets beobachte, stelle ich fest, dass diese ihre Ziel-Adresse nicht in das Adress-Feld in ihrem Browserfenster eingeben, sondern in die Suchbox der Google-Startseite. Dieses »Phänomen« wird in Zukunft allgemeingültig werden. Zudem wird die Eingabe der Ziel-Adresse immer reduzierter und vereinfacht werden.
Dieser Trend wird in Zukunft verstärkt von den Entwickler der Browser aufgegriffen werden: Google ist hier bereits Vorreiter und hat in seinem neuen Browser »Chrome« das Adressfeld bereits durch ein multifunktionales Suchfeld mit der Bezeichnung »Omnibox« ersetzt. Mit diesem Suchfeld lassen sich nicht nur Querys an die eingestellte Suchmaschine absetzen, sondern Websites können auch direkt angesteuert werden:

Je stärker sich Google mit seinem Browser am Markt durchsetzen kann, desto schneller wird sich der Trend weiter beschleunigen.
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Okt 16
Bisher ist der Einsatz von Geolocation nicht so richtig aus den Startlöchern gekommen. Und das, obwohl mit dem Wissen des Aufenthaltsortes des Benutzers viele Dienste im Internet aufgewertet werden können. Einen relativ frühen Einsatz von Geolocation auf dem Computer hatte Plazes angeboten. Dort konnte über ein Tool der aktuelle Standort hinterlegt werden. Anhand der IP-Adresse des Routers, konnte dieser Standort vom Programm wiedererkannt und an den Dienst gemeldet werden. Mehr als die Veröffentlichung seines Standortes im Internet ist jedoch nicht möglich gewesen.
Die Vorzüge der Geolocation wurden bisher nur in Premium-SMS-Diensten wirklich eingesetzt. In einer fremden Stadt brauchte man nur z.B. das Wort »Restaurant« an eine bestimmte Nummer schicken und schon erhielt man eine Liste von Restaurants in seiner Nähe. Und das alles ohne vorher herauszufinden wo man sich genau befindet und dieses einzugeben. In Zukunft glaube ich, dass wir diese Art von Anwendung auch immer mehr im Internet wieder finden werden.
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