Bildverwaltung mit IPTC

Jun 07

Im heutigen Zeitalter der digitalen Kameras und Fotohandys werden auf den Festplatten immer mehr Bilder angehäuft. Schon nach kurzer Zeit stehen die meisten Anwender vor dem Problem, den Überblick zu verlieren. Daher sollte man sich schon von Anfang an Gedanken über die Archivierung der Fotos machen. Eine Möglichkeit ist die Verschlagwortung der Bilder mit Metadaten wie Titel, Beschreibung und Keywords. Hierfür hat das standardisierte IPTC durchgesetzt.

Mit Hilfe von IPTC können Textinformationen in Bildern hinterlegt werden. Gespeichert werden die Daten in dem so genannten Header einer Datei. Sprich sie werden nicht direkt im Bild angezeigt sondern dafür wird ein extra Programm, welches die Anzeige der Daten unterstützt, benötigt. Derzeit unterstützen nur die beiden Dateiformate JPEG, TIFF und das »Digital Negative«-Format DNG von Adobe das Hinterlegen von Textinformationen.

Entwickelt wurde der Standard von der »International Press Telecommunications Council« (kurz IPTC) in Zusammenarbeit mit der NAA (Newspaper Addociation of America. Durch IPTC können leicht Titel, Autor, Copyright-Hinweise und Stichwörter in der Bilddatei gespeichert werden. Wer seine Bilder nach diesem Standard ordentlich beschriftet, hat eine bessere Übersicht über seine Aufnahmen und findet sie schneller.

Einige Angaben die im IPTC-Standard vorgesehen sind (Quelle: Wikipedia):

  • Caption (Beschreibung des Bildinhalts)
  • Keywords (Stichwörter)
  • Credit (Credit-Zeile, z.B. Name des Fotografen oder der Agentur)
  • Copyright (Copyright-Vermerk)
  • Object Name (Kurzbezeichnung des Fotos, kann Dateiname sein)
  • Created Date (Aufnahmedatum)
  • City (Aufnahmeort: Stadt)
  • Province State (Bundesland, Kanton)
  • Country (Staat)
  • Special Instructions (Sonstige Hinweise)
  • Byline (Autoren-/Fotografenangaben)
  • Category (Kategorie nach NAARTNDA)
  • Headline (Titel)
  • Source (Quelle)

Screenshop der Dateinformationen in Adobe Photoshop.

Da die Daten nicht direkt im Bild angezeigt und damit editiert werden können, wird ein spezielles Programm benötigt. Unter Windows unterstützen unter anderem Adobe Photoshop (Datei -> Informationen) bzw. Adobe Bridge und IrfanView die IPTC-Daten. Eine vollständigere Liste für Windows gibt es bei der Wikipedia. Unter Mac OS X kann ich neben Photoshop vor allem das Programm GraphicConverter (Apfel + I) empfehlen. Mit diesem Programm können Daten auch in mehreren Bildern gleichzeitig hinterlegt werden.

Grundsätzlich sollte man so viele Informationen wie möglich in einem Bild speichern. Und noch ein Tipp: Am besten hinterlegt man die Textinformationen in den Original-Dateien und Veränderungen werden in einer anderen Datei gespeichert. Denn einige Grafikprogramme vergessen leider die eingegebenen Textinformationen.

Anwender von dem Betriebssystem Mac OS X 10.4 alias Tiger haben einen besonderen Vorteil wenn es um das Wiederauffinden von Fotos geht. Die Desktop-Suche »Spotlight« durchsucht nämlich in Fotos auch den IPTC-Header und nimmt gefundene Informationen in den Index auf. Anwender von Windows können zum Beispiel Cumulus oder ThumbsPlus für die Archivierung ihrer Bilder verwenden. Beide Programme greifen ebenfalls auf die IPTC-Daten zurück.

Dieses Beitrag wurde schon einmal in meinem alten Weblog iBlogging veröffentlicht.

Öffentliche Beta von ColdFusion 8

Jun 06

Screenshot vom Admin-Panel Auch bei ColdFusion wird die neue Strategie der öffentlichen Betatests von Adobe fortgesetzt. Schon seit ein paar Tagen steht die Beta der neuen Version 8 zum Download und Testen bereit. Die Neuerungen klingen sehr interessant und gehen mit Flex und AJAX klar in Richtung Web 2.0. Zudem lassen sich sich jetzt PDF-Dokumente und Bilder direkt von ColdFusion erzeugen und bearbeiten. Verbessert wurde auch die Performance und die Überwachung des Servers. Mit dem Server-Monitoring kann CF 8 auf Performance-Engpässe innerhalb der Webanwendung aufmerksam machen.

Angeboten werden auch ein paar Videos. Diese gehen allerdings nur auf den ColdFusion Debugger bzw. die Neuerungen des Admin-Panels ein. Gewünscht hätte ich mir ein paar zusätzliche Videos, wo auch die neuen Funktionen wie AJAX demonstriert werden.

Sehr schön finde ich auch, dass die Beta-Version für alle großen Betriebssysteme (Windows, Linux, Mac OS X) zum Testen zur Verfügung steht.

Interessante Links zum Thema

Broschüre »Es werde Schrift«

Jun 05

Derzeit kann im Fontshop die Broschüre »Es werde Schrift« völlig kostenfrei bestellt werden. Die Broschüre möchte über die Entstehung und den Wert von Schrift informieren. Eine Empfehlung für alle Typo-Begeisterte und für all diejenigen, die sich mit Typografie beschäftigen möchten.

Diese kleine Broschüre möchte Ihnen mehr über die Entstehung und den Wert der Schrift näher bringen. Angesehene Schriftgestalter und Font-Techniker gewähren uns einen Blick hinter die Kulissen der Schriftherstellung … mit dem Ziel, den Wert der Schrift verständlich zu machen.

Weitere Informationen lassen sich im Fontblog finden. Die Broschüre kann ebenfalls kostenlos als PDF-Dokument heruntergeladen werden.

Reichardts große Schriftdatenbank

Jun 01

Reichardts große Schriftdatenbank: Zu einer neuen Recherchequelle für Typo-Freaks dürfte sich die Schriftnamen-Datenbank von Hans Reichardt entwickeln. Die Datenbank kennt über 90.000 Schriftnamen, zu denen teils auch Schriftmuster vorhanden sind. Via Fontblog.

Der Autor

Bild des Autors Christian Beier

Ich bin Christian Beier, 25, ausgebildeter Mediengestalter, Usability-Experte und Ruby on Rails Entwickler aus Potsdam/Berlin.
Mehr zur Person …

In diesem Weblog schreibe ich über Webdesign, Webdevelopment, Social Media, Usability und auch etwas über die Fotografie.

Tags

Aktuelle Kommentare

Twitternachrichten