Jun 30

Mit dem Online-Tool Pingdom kann die Ladegeschwindigkeit einer Website gemessen werden. Berücksichtigt werden bei dieser Messung alle Dateien, die eingebunden werden müssen (Grafiken, Flash, Scripts, etc.). Die Ergebnisse werden in einer übersichtlichen, grafischen Aufbereitung präsentiert. Gefunden im Dr. Web Weblog.
Jun 29
Obwohl sich die BITV an Webdesigner richtet, ist diese nicht für sie geschrieben. Sie trotzdem nämlich geradezu von bürokratisch formulierten Paragraphen und Bestimmungen. Daher macht sie die Arbeit nicht immer einfach. Um dies zu ändern hat der Barrierefreiheits-Experte Thomas Caspers unter dem Namen “BITV für Alle, Reloaded” eine Artikelserie veröffentlicht, in der er die einzelnen Paragraphen der BITV erklärt. Dabei geht er nicht nur auf die Bedeutung der Bestimmungen ein, sondern beurteilt die Paragraphen auch nach ihrer Sinnhaftigkeit und gibt viele Tipps und nachvollziehbare Beispiele.
Mit dem 14. Teil ist die Artikelserie “BITV für Alle, Reloaded” nun komplett erschienen und wird als HTML- oder PDF-Dokument kostenlos zum Download angeboten. Das PDF umfasst 70 Seiten.
Jun 21
Argumente für Webstandards: In seinem Wiki hat Chris Heilmann unter dem Titel »The business case for web standards« eine Übersicht von Argumenten und Gegenargumenten zusammengetragen. Wie für ein Wiki typisch kann diese Übersicht auch mit eigenen Ideen erweitert werden.
Jun 15
Unter den Webworkern ist modernes und standardkonformes Webdesign noch immer ein heißdiskutiertes Thema. Ganz oben steht in dieser Diskussion immer die Trennung von Inhalt und Design. Schließlich ist modernes Webdesign unter Einhaltung der Webstandards zukunftssicher, oder etwa doch nicht?
Unter zukunftssicherem Webdesign stelle ich mir eine Website vor, die auch noch in fünf Jahren und länger funktionstüchtig ist. Doch ist dies mit den heutigen Mitteln ohne Layout-Tabellen überhaupt zu erreichen? Derzeit stehen verschiedenen Möglichkeiten zur Realisierung von Websites zur Verfügung: Da gibt es HTML 4.0 und XHTML 1.0, sowie CSS 1.0, CSS 2.0 und demnächst CSS 3.0.
Meiner Meinung nach können nur Websites als zukunftssicher bezeichnet werden, wenn sie auf abgeschlossenen Standards basieren, an denen nicht mehr gearbeitet wird und die von den Browsern zufriedenstellend umgesetzt werden können. Dies ist bei HTML 4.0 und CSS 1.0 der Fall. Dürfen nun also auch Websites als zukunftssicher bezeichnet werden, die auf das moderne XHTML 1.0 und CSS 2.0 setzen?
An XHTML wird noch gearbeitet und die Unterstützung von CSS 2.0 ist in einigen Browsern noch als sehr mangelhaft zu bezeichnen. Daher kann es hier immer wieder zu Veränderungen bei der Unterstützung bzw. Interpretation des Quellcodes geben. Von daher würde ich modernes Webdesign mit XHTML und CSS 2.0 (zumindest derzeit) nicht als zukunftssicher bezeichnen, sondern eher als Alternative, die es einem in einigen Jahren leichter machen wird, die Website zukunftssicher zu realisieren.
Der Internet Explorer hat laut aktuellen Statistiken derzeit eine Verbreitung von 70-80%. Die Versionen 5.xx und 6.xx machen davon noch ca. 50 Prozent aus. Das Schlimme daran: Beide Versionen sind am weitesten verbreitet und beherrschen kaum CSS 2.0. Besonders schlampen tun sie ausgerechnet am stärksten bei dem Teil von CSS, welcher die »Layout-Tabellen« ersetzen soll.
Die nächste schlechte Nachricht ist: An dieser Situation wird sich leider so schnell nichts gravierendes ändern. Der überwiegendste Teil der Anwender sind nun einmal kein Webdesigner oder Informatiker, sondern einfacher Benutzer, der sich nicht mit der Materie beschäftigen möchte und daher lieber seine bisher eingesetzte Software weiterverwendet. Neue Anwendungen bzw. Versionen halten erst mit einem neuen Computer Einzug in die Wohnzimmer. Schließlich sind die Computer schon bei der Auslieferung Softwaremäßig heutzutage recht komplett ausgerüstet.
CSS-Hacks
Um jetzt doch Websites mit XHTML und CSS 2.0 entwickeln zu können – die auch im Internet Explorer einigermaßen korrekt angezeigt werden – werden meistens so genannte CSS-Hacks benötigt. Das sind kleine Codeschnipsel, die von bestimmten Browsern interpretiert und von den restlichen ignoriert werden. Dadurch ist es möglich, einzelnen Browsern unterschiedliche Anweisungen »untergeschummeln«. Die meisten Hacks gibt es für den Internet Explorer.
Diese Hacks funktionieren jedoch meist nur in einer Browser-Version. Soweit nicht sonderlich schlimm. Doch was passiert jetzt, wenn eine neue Version des Browsers veröffentlicht wird? Der Internet Explorer 7 kann beispielsweise CSS 2.0 schon etwas besser interpretieren und viele Hacks die unter dem IE 6 noch benötigt wurden, bewirken nun im IE 7 das glatte Gegenteil. Was geschieht dann? Die Hacks müssen wieder entfernt bzw. angepasst werden. Ist das zukunftssicheres Webdesign? Wohl eher nicht. Hinzukommt das bei Websites im Auftrag von Kunden durch die Mehrarbeit zusätzliche Kosten entstehen. Aber wer soll diese Kosten tragen? Der Webdesigner? Der Kunde? Microsoft jedenfalls sicherlich nicht.
Derzeit können Websites die standardkonform und ohne Layout-Tabellen realisiert sind wohl noch nicht als zukunftstauglich bezeichnet werden. Sie sind aber eine gute Grundlage für eine Zukunft, die vielleicht in fünf Jahren anfängt.
Jun 12
Metadaten bzw. IPTC, das ist die Möglichkeit, Fotos mit zusätzlichen Informationen zu versehen. Um diese Informationen in den Bildern zu hinterlegen, wird ein Programm benötigt, welches die Daten verarbeiten kann. Anbieten tut sich hier natürlich Photoshop oder auch das RAW-Verwaltungsprogramm Aperture von Apple. Leider benutzen die Programme für die selben Felder in den meisten Fällen unterschiedliche Bezeichnungen. Teilweise sind auch nicht immer alle Felder verfügbar.
Damit euch zumindest der Umstieg von Photoshop auf Aperture leichter fällt, hier eine Übersicht über die IPTC in den beiden Programmen.
| Adobe Photoshop |
Apple Aperture |
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× = Feld ist Aperture nicht vorhanden.
Jun 12
Safari 3 Public Beta auch für Windows: Der Standard-Browser Safari unter Mac OS X ist nun auch für Windows in einer Beta-Version verfügbar. Für das Rendering unter Windows wird die Schrift Lucida Grande mitgeliefert. Allerdings ist die derzeitige Version noch recht buggy. Mehr dazu bei Golem.
Jun 08
Einfach persönlich Movable Type 4.0 testen: Ganz einfach und ganz persönlich lädt Jörg Petermann Nutzer zu einer Live-Demo von Movable Type 4.0 (beta) ein. Einfach eine E-Mail an ihn schicken und schon steht das eigene MT-Blog zum Testen bereit.